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S'Weihnachtsbrettl

Sonntag, 18. Dezember 2011, 19:30 Uhr

s'Maximilianeum s'Weihnachtsbrettl
RAUHNACHT - eine alpine, szenische Sagennacht mit
EVELIN PLANK, KARL-HEINZ HUMMEL und der NAGL-MUSI


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Ein ganz besonderes Weihnachtsbrettl gibt es in diesem "20er-Jubiläums"-Jahr - wobei Musik und Lesung durchaus enthalten sind - und natürlich auch die Weihnachtsbäckereien und der "Original S'Maximilianeum Organgenpunsch"!

Die Rauhnächte oder Unternächte sind die Nächte vom St. Thomasabend (21. Dezember) bis Heiligendreikönig. An den Vorabenden des St. Thomastages, des Christfestes, des Neujahrstages und des Dreikönigfestes ( 20., 24., 31. Dezember und 5. Januar) rauchte (räucherte) man alle Räume des Hauses mit Weihrauch und besprengte sie mit Weihwasser, um sie zu segnen und dadurch die Hexen und bösen Geister zu vertreiben, denn die Unternächte sind die Zeit, in welcher die Geister ungescheut umgehen und ihr Wesen treiben.

Viele Sagen, Geschichten und Mythen, vor allem aus dem alpinen Raum ranken sich um die dunklen Tage und Nächte zwischen den Zeiten. In der Thomasnacht sollen sich die Mädchen mit dem Kopf zum Fußende ins Bett legen, weil ihnen dann im Traum ihr künftiger Liebster erscheint. In der Christnacht fängt das Vieh an zu sprechen und kann Böses und Gutes weissagen. Am Neujahrstag kann es die Spielteufel erwischen, und vor dem Dreikönigsfest geht die Frau Bercht mit den unschuldigen Kindlein um, und man tut gut daran, ihnen eine Semmelsuppn auf den Tisch zu stellen, damit der Segen im Haus bleibt…

EVELYN PLANK, Schauspielerin, kommt aus Innsbruck und hat am u.a. am Münchner Volkstheater“ und in zahlreichen Fernsehrollen gespielt. Sie spricht tirolerisch, österreichisch, bayerisch, münchnerisch…

KARL-HEINZ HUMMEL, Autor, Darsteller und Librettist hat sich schon seit langem mit alpinen Sagen und Geschichten befasst und auch viele neue Sagen um diese Überlieferungen geschrieben. („Die Autofahrt über den gefrorenen Königsee“, „Der versteinerte Germknödel“ oder „Das Kasermandl“). Er hat das Programm konzeptioniert, geschrieben und zusammengestellt.

NAGL-MUSI - 5 Musikerinnen und Musiker übertreten virtuos alle Grenzen der Stubenmusi-Beschaulichkeit“, von bayerisch bis zu avantgardistisch, von regional- bis weltmusikalisch, von traditionell bis grenzüberschreitend. Und gerade in den Rauhnächten kann es passieren, dass ihnen die Berggeister, die angeblich aus dem Himalaya stammen und dort für die schönen Töne zuständig sind, manchen Streich spielen…

 

 


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