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16.11.2003  SIMON & GARFUNKEL REVIVAL BAND  "The Sound Of Silence"

Hatten wir bei der Wahl dieses Duos aus Erfurt ein so "glückliches Händchen" oder trifft ein solcher "Revival-Abend" gerade den Geschmack des Publikums? So oder so: schon einige Tage vor unserer Veranstaltung mussten wir den Vorverkauf schließen - ausverkauft!
Dass es ein supertoller Abend war mit erstklassigen Künstlern und einem "Erste-Sahne-Programm" - es muss nicht extra erwähnt werden... lassen wir die in der Zeitung erschienene Kritik für sich sprechen...

"Landsberger Tagblatt " vom 19.11.2003

Der Kondor dreht wieder seine Runden
Simon & Garfunkel Revival Band spielte im ausverkauften Theaterfoyer

Landsberg (löb).

Sie lassen die ersten Akkorde für "Homeward Bound" von der Gitarre und der S&G Fan kommt heim. Sind wirklich schon mehr als dreißig Jahre seit der Zeit vergangen, als die Hits des legendären Pop-Duos aus vielen Lautsprechern tönten? Man glaubt es kaum und zum Glück gibt es die "Simon and Garfunkel Revival Band", die im Foyer des Landsberger Stadttheaters gastierte und mit den Hits der Amerikaner begeisterte.

Die Kleinkunstbühne S'Maximilianeum hatte für ihre November-Veranstaltung einen Leckerbissen als Köder ausgelegt. Jede Menge Zuhörer aus Landsberg und Umgebung bissen an, das Foyer war restlos ausverkauft. Man war gespannt; würde die Simon and Garfunkel Revival Band alias Thomas Heinke und Michael Frank die Erwartungen erfüllen, die da sind harmonische Musik, gute Texte, der zündende Funke?
Es ist den sympathischen Erfurtern mit hervorragender Bühnenpräsenz gelungen. "Homeward Bound" führte die Zuhörer mühelos zurück in die Sechziger Jahre, in dieses Lebensgefühl "gemeinsam schaffen wir es". Der Grundstock war gelegt, willig folgte man dem Kondor, der seine einsamen Runden dreht, träumte mit einem New Yorker Jungen, lebte und litt mit "The Boxer". Die Menge wogte im eingängigen Rhythmus mit, spätestens beim fliegenden Händler,

der nur ein Ziel kennt, den Kunden zufrieden zu stellen, kam Leben auch in Hände und Beine, es wurde gestampft und geklatscht. Für "Cecilia" das Prachtweib legte Michael Frank sogar seine Gitarre zur Seite und verdrosch in Ermangelung eines Frauenpos eine große Trommel. Im zweiten Teil des Abends war neben weiteren Klassikern auch in Europa weniger Bekanntes von Paul Simon zu hören.
Ergriffen lauschten die Anwesenden Liedern aus dem Album "Graceland", begeisterten sich wie Paul Simon für südamerikanisches Lebensgefühl bei Stücken aus "The Rhythm of Things". Man spürte an dem Abend, dass es nicht allein um Klasse ging, die Heinke und Frank zur Genüge im Gepäck hatten. Es ging auch um diese völlige Harmonie von Musik und Text, die S&G, später Paul Simon allein, immer zu eigen war. "Bye-bye Love", so einfach war es für die Simon and Garfunkel Revival Band natürlich nicht wegzukommen aus dem Foyer, als stürmisch geforderte Zugaben zeigten die beiden Musiker mit Eigenkompositionen, dass sie mehr drauf haben als das bloße Nachspielen, dass sie sich durchaus messen können mit ihren großen Vorbildern.
Das traditionelle Weihnachtsbrettl der Klein-kunstbühne S'Maximilianeum am 14. Dezember, heuer mit Liederjan, ist bereits ausverkauft.
Für die erste Veranstaltung im neuen Jahr gibt es noch Karten. Matching Ties kommen am 25. Januar 2004 mit viel irischer Musik im Gepäck nach Landsberg.

 


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